Einsatz Nr. 3/2011: Kanu kentert in Emmerhochwasser!

Kanu mit drei Personen bei Bad Pyrmont gekentert - eine Person immer noch vermisst - keine Überlebenschance mehr!

Stetig steigende Pegel von Emmer und Weser sorgten am Sonntag, den 9. Januar für viel Arbeit bei den Feuerwehren in Emmerthal:
Einsatzkräfte der Emmerthaler Feuerwehren waren schon seit geraumer Zeit mit diversen Hochwassereinsätzen beschäftigt.

Am Nachmittag gegen 15Uhr jedoch wurde es plötzlich hektisch! Der Rüstwagen mit dem Schlauchboot wurde in Bad Pyrmont benötigt. Hier war ein mit drei Personen besetztes Kanu im Bereich Lügde gekentert. Zwei Jugendliche konnten sich an´s Ufer retten. Die dritte Person jedoch schaffte es nicht aus eigener Kraft. Ein Feuerwehrmann aus Bad Pyrmont sah den Hilflosen bei einem Spaziergang in der Emmer treiben. Ohne zu Zögern versuchte er, den Schiffbrüchigen zu retten. Er hatte jedoch keine Chance, gegen die starke Strömung. Er wurde mit einer starken Unterkühlung auf die Intensivstation aufgenommen!
Danach scheiterten sämtliche Versuche, den Vermissten wiederzufinden. Trotz eines Großaufgebots an Einsatzkräften - auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera war im Einsatz - konnte der Kanu-Fahrer nicht wieder geortet werden.

Um 18:15Uhr wurde die Suche schließlich wegen der absoluten Dunkelheit abgebrochen. Auch am nächsten Tag konnte der Vermisste trotz erneutem Einsatz des Polizeihubschraubers und des zurückgegangenen Pegels nicht gefunden werden.


Fotos: Dewezet/Behmann

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Eingesetzte Fahrzeuge: RW 2

Einsatzdauer: 3 Stunden