Sonntag, der 4. September 2005
Zeit Ort Veranstaltung
11:00 Uhr Festzelt Zeltgottesdienst mit Pastor Klaus Kuhrmeyer
13:00 Uhr Festzelt Empfang der Emmerthaler Feuerwehren und örtlichen Vereinen
14:00 Uhr Kirchohsen großer Festumzug
auf der Strecke Valentinistrasse, Reherstraße, Mühlenweg, Sültstraße, Hauptstraße, Berliner Straße, Am Markt
16:30 Uhr Festzelt Grußwort
17:30 Uhr Festzelt Katervesper
Es spielt der Musikzug Hagen
Eintritt: frei

 

Am Sonntag, den 4. September begann der Tag um 11Uhr auf dem Festzelt mit einem Zeltgottesdienst.

Pastor Klaus Kuhrmeyer hatte zu diesem Anlass den Gottesdienst, der sonst um 10Uhr in der Petri-Kirche stattfindet, in unser Festzelt verlegt.
Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor Ohsen.

In seiner Predigt lobte Kuhrmeyer die Arbeit der Feuerwehr und legte seine Gedanken dar, wenn die Feuerwehr am Pfarramt vorbeifährt. Er beleuchtete die psychische Belastung die manche Einsatzsituationen mit sich bringen. All dies nähmen die Feuerwehrleute uneigennützig auf sich, ähnlich wie im Gleichnis vom barmherzigen Samariter, schlug er den Bogen zur Bibel.

Er blickte zurück auf die Legende des heiligen St. Florian, jenes tapferen römischen Offiziers, welcher heute als Schutzpatron der Feuerwehren wohlbekannt ist.
Als er seine Predigt mit den Worten "Gott zur Ehr´ - dem Nächsten zur Wehr!" schloss, waren sich die Mitglieder der Feuerwehr einig, dass diese eine ganz besondere Würdigung ihrer Arbeit war und zeigten sich hierfür sehr dankbar.

Nachdem von 13 bis 14Uhr die Feuerwehren und Vereine vom Spielmannszug Langendamm und den Musikzügen der Feuerwehren Tündern und Grupenhagen auf das Festzelt gespielt worden waren, nahmen sie gegen 14Uhr Aufstellung auf der Straße "Zur Emmerspitze" um kurz danach zum großen Festumzug zu starten.

Angeführt wurde der Zug von einem halbmondförmigen Kranz, in welchen eine aus roten Blüten besetzte "125" eingebettet war, gefolgt von Gruppenführer Thomas Feldmann, der gekleidet in eine historische Uniform und begleitet von zwei jungen Damen der Jugendfeuerwehr Kirchohsen (Katrin Wagner und Angelique Demuth) bereits zuvor die Vereine und Feuerwehren vom Marktplatz abgeholt hatte.

Für die Marschmusik sorgten außer den drei o. g. Zügen auch der Musikzug der Feuerwehr Grohnde und das Drum & Bugle Corps "The Lions".
Zunächst ging es durch die Valentinistraße, dann in die Reherstraße, an der Feuerwehrtechnischen Zentrale vorbei, weiter in den Mühlenweg und dann in die Sültstraße. Schließlich marschierte der Umzug über die Haupt- und Berliner Straße zurück zum Festplatz.
Zahlreiche Zuschauer säumten die teils sehr liebevoll geschmückte Umzugsstrecke und so mancher Anlieger hielt für die Marschierenden sogar eine kleine Erfrischung bereit.
Auch hierfür sagen wir "Vielen Dank!"

Zurück auf dem Zelt spielte zunächst der Musikzug der Feuerwehr Grupenhagen.
Als einziger Spielmannszug begeisterte danach der Spielmannszug Langendamm (Langendamm ist die Heimatfeuerwehr unseres Jugendwartes Mario Müller) aus dem Landkreis Nienburg die Zuhörer.
Im Anschluss gab die jüngste Emmerthaler Musikformation "The Lions Drum & Bugle Corps" einige Stücke zum Besten. Nach der Ohsener 1000-Jahr-Feier zusammengefunden haben sie sich bereits beim Dorffest etabliert und erfreuten die Gäste im Zelt u. a. mit ihrem Paradestück "The Lion sleeps tonight".
Und "last but not least" gab vor dem Katervesper noch der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Nachbardorf Tündern ein Stelldichein!

Um 17:30Uhr begann schließlich der Katervesper im Festzelt. Festwirt Meilenbrock hatte mit Krustenbraten mit Kartoffelgratin und Krautsalat ein opulentes Mahl gezaubert.

Während ca. 300 Gäste sich dieses schmecken ließen, übernahm der Musikzug Hagen das musikalische Zepter.
Nachdem der Katervesper beendet war, blies Stabführer Klaus Beckmann zum "Angriff" und lockte die Gäste auf die Tanzfläche. Er überzeugte dabei nicht nur als Dirigent, sondern auch als Sänger.
Vom "Niedersachsenlied" über "Tanze Samba mit mir" bis hin zu den Höhnern mit "Viva Colonia" zeigten sich die Hagener vielseitig. Schlagersänger wie Dieter-Thomas Kuhn oder Marianne Rosenberg wurden dazu

kurzerhand von verschiedenen Musikern aus den eigenen Reihen gedoubelt.

So war denn auch Stadtbrandmeister Jürgen Bitterling stolz, uns ein Pyrmonter Markenzeichen "ausgeliehen" zu haben und ließ es sich nicht nehmen nach einer kleinen Laudatio selbst das Mikrofon in die Hand zu nehmen.

Und letztlich staunten auch die Kirchohsener nicht schlecht über Talente in den eigenen Reihen, als Ortsbrandmeister Kay Leinemann plötzlich den Musikzug dirigierte und Domenique Langhorst eine Gesangseinlage zum Besten gab.

Unter all diesen Eindrücken klang das Fest schließlich aus und alle waren sich einig, dass es ein voller Erfolg gewesen ist und dass wir mit dem nächsten Zeltfest nicht wieder 25 Jahre lang warten...

Wir danken allen Beteiligten, die dieses Fest möglich gemacht haben und allen Gästen, die mit ihrer Anwesenheit dafür gesorgt haben, dass es ein solcher Erfolg gewesen ist!

Michael Niehus
stv. Ortsbrandmeister
am 10. September 2005