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Am Sonntag, den 4.
September begann der Tag um 11Uhr auf dem Festzelt mit einem
Zeltgottesdienst.
Pastor Klaus
Kuhrmeyer hatte zu diesem Anlass den Gottesdienst, der sonst um
10Uhr in der Petri-Kirche stattfindet, in unser Festzelt verlegt.
Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor Ohsen.
In seiner
Predigt lobte Kuhrmeyer die Arbeit der Feuerwehr und
legte seine Gedanken dar, wenn die Feuerwehr am Pfarramt
vorbeifährt. Er beleuchtete die psychische Belastung die manche
Einsatzsituationen mit sich bringen. All dies nähmen die
Feuerwehrleute uneigennützig auf sich, ähnlich wie im Gleichnis vom
barmherzigen Samariter, schlug er den Bogen zur
Bibel. |
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Er blickte zurück auf die Legende des heiligen St. Florian, jenes
tapferen römischen Offiziers, welcher heute als Schutzpatron der
Feuerwehren wohlbekannt ist.
Als er seine Predigt mit den Worten "Gott zur Ehr´ - dem Nächsten
zur Wehr!" schloss, waren sich die Mitglieder der Feuerwehr einig,
dass diese eine ganz besondere Würdigung ihrer Arbeit war und
zeigten sich hierfür sehr dankbar. |
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Nachdem von 13 bis
14Uhr die Feuerwehren und Vereine vom Spielmannszug Langendamm und
den Musikzügen der Feuerwehren Tündern und Grupenhagen auf das
Festzelt gespielt worden waren, nahmen sie gegen 14Uhr Aufstellung
auf der Straße "Zur Emmerspitze" um kurz danach zum großen Festumzug
zu starten.
Angeführt wurde der
Zug von einem halbmondförmigen Kranz, in welchen eine aus roten
Blüten besetzte "125" eingebettet war, gefolgt von Gruppenführer
Thomas Feldmann, der gekleidet in eine historische Uniform und
begleitet von zwei jungen Damen der Jugendfeuerwehr Kirchohsen
(Katrin Wagner und Angelique Demuth) bereits zuvor die Vereine und
Feuerwehren vom Marktplatz abgeholt hatte. |
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Für die Marschmusik
sorgten außer den drei o. g. Zügen auch der Musikzug der Feuerwehr
Grohnde und das Drum & Bugle Corps "The Lions".
Zunächst ging es durch die Valentinistraße, dann in die Reherstraße,
an der Feuerwehrtechnischen Zentrale vorbei, weiter in den Mühlenweg
und dann in die Sültstraße. Schließlich marschierte der Umzug über
die Haupt- und Berliner Straße zurück zum Festplatz.
Zahlreiche Zuschauer säumten die teils sehr liebevoll geschmückte
Umzugsstrecke und so mancher Anlieger hielt für die Marschierenden
sogar eine kleine Erfrischung bereit.
Auch hierfür sagen wir "Vielen Dank!" |
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Zurück auf dem Zelt
spielte zunächst der Musikzug der Feuerwehr Grupenhagen.
Als einziger Spielmannszug begeisterte danach der Spielmannszug
Langendamm (Langendamm ist die Heimatfeuerwehr unseres Jugendwartes
Mario Müller) aus dem Landkreis Nienburg die Zuhörer.
Im Anschluss gab die jüngste Emmerthaler Musikformation "The Lions
Drum & Bugle Corps" einige Stücke zum Besten. Nach der Ohsener
1000-Jahr-Feier zusammengefunden haben sie sich bereits beim
Dorffest etabliert und erfreuten die Gäste im Zelt u. a. mit ihrem
Paradestück "The Lion sleeps tonight".
Und "last but not least" gab vor dem Katervesper noch der Musikzug
der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Nachbardorf Tündern ein
Stelldichein! |
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Um 17:30Uhr begann
schließlich der Katervesper im Festzelt. Festwirt Meilenbrock hatte
mit Krustenbraten mit Kartoffelgratin und Krautsalat ein opulentes
Mahl gezaubert.
Während ca. 300 Gäste
sich dieses schmecken ließen, übernahm der Musikzug Hagen das
musikalische Zepter.
Nachdem der Katervesper beendet war, blies Stabführer Klaus Beckmann
zum "Angriff" und lockte die Gäste auf die Tanzfläche. Er überzeugte
dabei nicht nur als Dirigent, sondern auch als Sänger.
Vom "Niedersachsenlied" über "Tanze Samba mit mir" bis hin zu den
Höhnern mit "Viva Colonia" zeigten sich die Hagener vielseitig.
Schlagersänger wie Dieter-Thomas Kuhn oder Marianne Rosenberg wurden
dazu |
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kurzerhand von
verschiedenen Musikern aus den eigenen Reihen gedoubelt.
So war denn auch
Stadtbrandmeister Jürgen Bitterling stolz, uns ein Pyrmonter
Markenzeichen "ausgeliehen" zu haben und ließ es sich nicht nehmen
nach einer kleinen Laudatio selbst das Mikrofon in die Hand zu
nehmen.
Und letztlich
staunten auch die Kirchohsener nicht schlecht über Talente in den
eigenen Reihen, als Ortsbrandmeister Kay Leinemann plötzlich den
Musikzug dirigierte und Domenique Langhorst eine Gesangseinlage zum
Besten gab. |
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Unter all diesen
Eindrücken klang das Fest schließlich aus und alle waren sich einig,
dass es ein voller Erfolg gewesen ist und dass wir mit dem nächsten
Zeltfest nicht wieder 25 Jahre lang warten...
Wir danken allen
Beteiligten, die dieses Fest möglich gemacht haben und allen Gästen,
die mit ihrer Anwesenheit dafür gesorgt haben, dass es ein solcher
Erfolg gewesen ist!
Michael Niehus
stv. Ortsbrandmeister
am 10. September 2005
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