Alarmübung: Feuer auf Baustelle im KKW

Am Mittwoch, den 27. Juli 2005 um 17:58 Uhr wurde die Feuerwehr Kirchohsen unter dem Einsatzstichwort: "Feueralarm im Zwischenlager des Kernkraftwerks Grohnde" gerufen.

Angenommen wurde ein Brand auf der Baustelle des Brennelemente-Zwischenlagers, das derzeit errichtet wird. Die Werkfeuerwehr des KKW war bereits vor Ort und hatte Verstärkung angefordert. Das Dach des Zwischenlagers solle vollständig brennen, mehrere Personen seien vermisst. Dies waren die ersten Rückmeldungen von der Einsatzstelle. Die Kräfte der Werkfeuerwehr haben sofort damit begonnen, in den unteren Büroräumen nach Vermissten zu suchen und konnten eine Person retten. Die Besatzung des LF16 rüstete sich sofort mit Atemschutzgeräten aus und nahm dann die Menschenrettung auf dem Dach vor, bevor sie begannen, einen massiven Schaum-Löschangriff vorzunehmen.
Da nicht genug Atemschutzgeräteträger vorhanden waren, wurde um 18:15 Uhr Alarm für die Feuerwehr Grohnde gegeben.
Ein Trupp der anrückenden Feuerwehr Grohnde ging sofort unter Atemschutz mit auf das Dach, um bei der Menschenrettung zu helfen. Nachdem die Person vom Dach gerettet wurde und der Schaumangriff erfolgreich vorgenommen wurde, beendete Einsatzleiter Kay Leinemann die Übung. Nach der Übung führte Herr Heinrich, Sicherheitsbeauftragter vom KKW Grohnde, die eingesetzten Kräfte durch das neu errichtete Zwischenlager und lud alle Kameraden auf einen Imbiss in die werkseigene Kantine ein.

Ziel der Übung war es, gemeinsam mit der Feuerwehr Grohnde, die neuen Begebenheiten vor Ort kennen zu lernen.

Unser besonderer Dank gilt den Verantwortlichen des Kernkraftwerks Grohnde für die Ausarbeitung der Übung, Ihre Unterstützung und die gute Verpflegung der Einsatzkräfte.

 

Eingesetzte Fahrzeuge: TLF16/25, LF 16, ELW 1, RW 2 (FF Grohnde mit LF 8 und TLF 16/24) (Werkfeuerwehr KKW Grohnde)

Übungsdauer: 2,5 Stunden