Alarmübung: Scheunenbrand

Am Donnerstag, den 19. April 2005 wurde um 20:55Uhr der Einsatzleitwagen (ELW 1) der Feuerwehr Kirchohsen zu einem Scheunenbrand in der Osterstraße in Esperde alarmiert.

Die Feuerwehren Esperde und Börry waren bereits seit 20:49Uhr im Einsatz. In einer Scheune war ein Feuer ausgebrochen. Insgesamt fünf Personen (dargestellt durch Kameraden der Feuerwehr Emmern) wurden im Gebäude vermißt.

Da die Anzahl der Einsatzkräfte für diese Schadenlage nicht ausreichend war, forderte Einsatzleiter Willi Pflughaupt um 21:05Uhr die Feuerwehren Bessinghausen, Brockensen, Esperde, Frenke und Heyen an. Aufgrund eines Verständigungsfehlers wurde jedoch statt der Feuerwehr Heyen zunächst die Feuerwehr Hajen alarmiert. Diese wurde daraufhin mit in das Szenario integriert.

Die vermissten Personen waren schnell gerettet. Hierzu gingen insgesamt fünf Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vor.
Bei der Menschenrettung entdeckten die Einsatzkräfte noch drei Schafe, welche vom Übungsleiter ebenfalls im Objekt eingesperrt worden waren. Nach der Menschenrettung wurden die Tiere aus Ihrer misslichen Lage befreit.

Von dem Geschehen am Übungsort waren die Schafe allerdings so aufgescheucht, dass sie bei Ihrer Rettung die Gelegenheit nutzten und flohen. Einsatzkräfte und einige "Schaulustige" nahmen die Verfolgung auf, verloren aber nach einiger Zeit die Spur.

Nach einigen Schwierigkeiten mit der Löschwasserversorgung (ein Brunnen leistete nicht die erwartete Fördermenge) konnten letztlich aber trotzdem zwei B- und vier C-Rohre zur Brandbekämpfung eingesetzt werden.

Des weiteren war noch ein Traktor sowie diverse Druckgasbehälter und ein Düngemitteltank als besondere Gefahren im Objekt, welche alle unversehrt geborgen werden konnten.

Nach Übungsende zeigten sich die beiden stellv. Gemeindebrandmeister Willi Pflughaupt und Wolfgang Meyer mit dem Verlauf weitgehend zufrieden. Sie bedankten sich bei den Kameraden für die zahlreiche Teilnahme an der Übung und konnten letztlich zur Freude aller auch vermelden, dass die entflohenen Schafe wieder unversehrt aufgetaucht und eingefangen worden waren.

Einsatzdauer: 2,5 Stunden